

Heute am Mittag sah es so aus an der Brücke am Kirchweg. Warum – liest man auf der Bild-Wand vom 24.10.09! Zwischen heute abend und Sonntag irgendwann folgt der Abriss. Die A23 wird dann im Bereich Itzehoe-Nord nicht befahrbar sein. Wir Anwohner der Straßen, über die der Verkehr umgeleitet wird, freuen uns schon über ein lärmreicheres Wochenende.
Diesse Brücke hat mich hunderte Mal über sich gelassen, um danach eine schöne Runde mit Rad und Hund zu unternehmen. Auf der anderen Seite geht es nämlich in den Julianka Wald. Von da aus gings meist weiter am Heiligenstedtener Angelteich vorbei und schließlich durch das Neubaugebiet am Sieversbek.
Nun, damit ist vorerst Schluss! Die Brücke kommt weg! Der Abriss soll am 7.-8. November stattfinden, gesperrt wird der Übergang allerdings schon vorher.
Erst ein ganzes Jahr später soll die neue Brücke in Betrieb genommen werden. Dafür werden Pfähle von 160 cm Breite 15 m tief in den Boden gesetzt!
Anwohner müssen dann erst einmal sehen, wo sie zukünftig ihre Frischluft herholen. Ihre Bedürfnisse scheinen nicht so wichtig zu sein, sonst hätte man sicher erst einen neue Brücke bauen und danach die alte abreissen können. Denn erstens ist Platz ausreichend vorhanden und zweitens wird der jetzige überbreite Koloss nur durch eine Fußgänger-/Radfahrerüberquerung ersetzt.

Oben/unten : Blick vom Kirchweg auf die Brücke / Blick auf der Brücke


Oben / untern: War schon etwas gefährlich, dennoch habe ich mich nach unten durchgearbeitet. Hier sieht man deutlich, dass die Pfeiler so eng stehen, dass keine weitere Spur darunter Platz finden könnte.


Abschließend der Blick von Süden auf das gute Stück.
Jede Wahl das Gleiche: Wahlplakate versperren die Sicht! Wie hier an der Schenefelder Chaussee. Und deswegen müssen sie da weg. Hatten wir schon öfter an dieser Stelle. Und deshalb schaut mal einen älteren Bericht, aus dem man ersieht, wie herrlich übersichtlich diese Örtlichkeit noch diese Woche werden wird ….

Schon am 17.09.07 hing das heutige Bild an der Bild-Wand. So musste ich kein Neues machen. Wir sehen einen Fußgänger- und Radfahrerübergang über die Lindenstraße in Höhe Gasstraße. Aber weil kaum ein/e Itzehoer Politiker/in einen PC bedienen bzw. auf regionale Seiten schauen kann, hat man es nicht gesehen. Wen interessieren auch engagierte Bürger, sind sie weder in einer Partei oder einem Gewerbeverein. Man ist so gerne allein unter sich. Für diese Internetfremden heute also die Wiederholung.
Und jetzt bitte mal den Kantstein absenken, wie es sich gehört. So, jetzt Bild schauen und dann alten Artikel aufblättern!
