“Stadt im Grünen” stand einst auf Postkartengrüßen,
heute tritt Itzehoe dieses Erbe mit Füßen.
Wer Wald will, der kann es sich kaufen,
egal ob da Tiere leben und laufen.
Die Stadt lebt dummes Verhalten dem Bürger vor
und so hat er für Ökologie kaum ein Ohr.
Wald muss einen Sinn doch haben,
beispielsweise für Abfall – ablegen oder vergraben.
Solange man da nicht drin parken kann,
bietet er wenigstens Platz für Dreck von hier und nebenan.
Wald ist sonst für nix zu gebrauchen -
Kapitalisten sind so stets am Fauchen:
Her damit, den Wald brauch ich mehr als die Natur,
soll arbeiten für mein Kapital rund um die Uhr.
Die Menschen glauben an alte Argumente,
sie gehen ja eh irgendwann nach der Rente.
Wen interessiert, was wir Kindern hinterlassen,
sollen Nachfahren unsere Dummheit doch hassen.
Langfristig denken war nie unser Können,
wir wollen erst mal uns das Beste gönnen.
Itzehoe allaaf und helau –
hier regiert die Dummheit … unter aller Sau.



