
2005 wurde die Bismarcksäule Itzehoe 100 Jahre alt. Der Zahn der Zeit hat mächtig an diesem historischen Bauwerk genagt. Nun werden bei PMIX sowohl die Infoseite zur Säule als auch Bilder aus 2005 auf zwei Seiten mit insgesamt 12 Bildern wiederveröffentlicht. (Zu den Fotos per Klick auf’s Bild!)

2002 stand fest, daß weite Teile des Geländes am Bahnhof anderen Zwecken weichen und dann statt Gleisen Gebäude errichtet würden. Also bin ich hin und habe fotografiert. Diese Serie ist nun – in besserer Qualität – wieder online. Und wer genau hinschaut, entdeckt viele andere Veränderungen, obwohl grade mal vier Jahre vergangen sind. (Zu den Fotos per Klick auf’s Bild!)

Wir haben jetzt die längsten Tage des Jahres, so sagt man. Und dennoch rinnt einem die Zeit durch die Finger. Strand, Garten, in der Sonne liegen … sind nur einige Dinge, die zu den sonstigen Gewohnheiten und Verpflichtungen hinzu kommen. Und die WM ist in vollem Gange. Selbst Fußballabstinenzler wie ich sitzen unerwartet vor dem Kasten und glotzen. Die WM-Quoten steigen weiter. Seit Start des Achtelfinals gab es kein Match mehr, das weniger als 10 Mio vor den heimischen Fernsehern gesehen haben. Meistgesehenes Spiel des Wochenendes war Deutschland – Schweden, das mit 22,38 Mio Sehern im ZDF einen neuen Marktanteils-Rekord von 86,3% aufgestellt hat (Kress.de). Hilft da noch Espresso, pur oder als Schokolade? Vielleicht, aber nur, wenn nicht Blitz und Donner auch noch die Restnächte verkürzen.

Was man saet, wird man auch ernten … oder so ähnlich lautet eine Weisheit – oft nicht unbedingt in Bezug auf die Natur. Dass es dort mehr als richtig ist, hat mir der heutige Tag bewiesen. Versuche ich doch seit Jahren Fröschen und anderen kleinen Lebewesen ein Biotop bereitzustellen und es zu perfektionieren. Nun wohnt bei mir ein Teichmolch – und ist sowas wie ein kleiner Lohn für die Mühe. Vielleicht findet er/sie eine/n Partner/in?!

Gestern am späten Nachmittag wurden Teile der Innenstadt durch sinntflutartigen Regen unter Wasser gesetzt. Schwer getroffen hat es die Geschäfte in der Breiten Straße Richtung Neustadt. Der hiervon auch mit seinem Videospielgeschäft betroffene Herausgeber von “itzehoe-yo” (und Live -Fotograf) schrieb zum Geschehen: “Wir kommen gerade aus unseren Geschäften (wir haben 2). Bis gerade eben haben wir versucht zu retten was noch zu retten ist. In unserer Nachbarschaft ist es genauso. Als heute Abend der starke Regen begann haben wir zwar mit viel Wasser von oben gerechnet, doch nicht mit der Flutwelle, die sich ihren weg vom Sandberg bis vor unsere Türen bahnte.
Einige NachbarInnen stehen noch immer unter Schock. Ältere erzählten das es das Schlimmste gewesen ist was sie seit der Überflutung 1962 am Rande der Itzehoer Neustadt erlebt haben.” (Foto: Klaus-D. Otto)