Das Dänische Bettenlager am Billig-Einkaufsplatz Klostermarsch schmückt sein Haus derzeit mit Zielsetzung Modern-Look.. Damit passt es sich optisch gut an die andere Bebauung in der Steinwüste an. Es sieht – zugegebenermaßen – besser aus als vorher. Allerdings ist es bei näherem Hinsehen dennoch ein kleines Trauerspiel. Warum? Weil man dabei so gut wie gar nicht ökologisch gedacht hat. Denn wo ist das Dämmmaterial? An der gestern noch nicht geschlossenen Seite ist zwischen Stein und Verkleidung gar nichts, hinten – laut Angaben der Arbeiter – zumindest ein wenig. Das ist billig!

Zumindest einige Arbeiter dürften sich über den Arbeitsauftrag gefreut haben. Auf dem Bild sieht es so aus, als würden sie sich gegen das Gebäude stemmen, um es vor dem Unwetter drohenden Himmel verteidigen zu wollen. Verteidigen ist Stichwort für eine Provinzposse am Rande! Die Rundschau, die anscheinend etwas vor mir dort war, berichtet über einen aufgebrachten Bauausschussler der SPD, der moniert, dass der Ausschuss vor der vorangegangenen Vergrößerung des Marktes (siehe # 437) nicht beteiligt wurde. Märkte dort sollen auf 600 qm begrenzt sein. Das Bettenlager lag vorher schon drüber. Die Verwaltung interpretierte den Beschluss aber als nur für neue Läden anwendbar … Das scheint auch realistischer – oder was wollte der Ausschuss ausrichten? Ablehnen? Und warum? Vielleicht sollte man erst denken, dann sich aufregen! Oder lieber mal anderswo offenen Auges durch die Gegend gehen und mit neuen Ideen kommen!



Benvenuto ist italienisch und heißt willkommen. FIAT und Alfa Romeo kehren nach 13 Jahren Ortsabwesenheit zurück nach Itzehoe. Das war in den vergangenen Wochen im Stadtbild auch kaum zu übersehen, denn fast andauernd sah man Autos, wie oben links abgebildet, irgendwo fahren oder stehen. Centro Automobile heißt der Händler, bekannt durch mehrere Niederlasungen u.a. in Hamburg, Halstenbek und Neumünster. Außer für die Italiener ist man u.a. auch für Nissan zuständig – das Autohaus in der Lise-Meitner-Str. besitzt die Firma seit 2003. Und genau hier – genau genommen im linken Teil des Gebäudes – sind nun auch FIAT und Alfa ansässig. Eröffnung ist am 02.09. – Autos schauen kann man auch auf der Homepage.

Sieht doch aus wie zusammengewürfelt, oder? Diese Steinansammlung steht zwischen Oehlmühlengang und Kirchenstraße – aufgenommen von den Treppen am Theater. Einzig das Apotheken-A lässt den Unwissenden dieses erkennen. Aus wie vielen Jahrzehnten mögen die einzelnen Bauteile wohl sein und wer alles hat dahinter gewohnt oder gearbeitet? Die Geschichten dazu würden sicherlich Bücherbände füllen!

Modernes Parken bedeutet nicht, so raffiniert zu parken, daß ein Kleinwagen zwei Parkplätze belegt. Das ist ja altbekannt. Modern ist es, für bestimmte “Zielgruppen” bestimmte Plätze vorzuhalten. Mit Behindertenparkplätzen ging es los. Dass das sinnvoll ist, steht ausser Frage. Das manche Leute sich für behindert halten, es aber nur in ihrem Denkvermögen sind …ist eine andere Geschichte. Frauenparkplätze sind inzwischen auch akzeptiert. Sie sind erforderlich gerade wegen geistig eingeschränkter Personen – sprich bösartigen Männern. Und damit könnte es dann eigentlich auch genug solcher reservierter Plätze sein,
Nein, reicht nicht, so dachte es sich Sky in Itzehoe, Edendorfer Str., und bietet Sensationelles: Einen Parkplatz für “Eltern mit Kind”. Die Bebilderung des Reservierungssteines setzt möglicherweise noch einen Kinderwagen voraus. Was mit Eltern mit zwei oder mehr Kindern ist, bleibt ungewiss. Aber, diese Idee begeistert! So sehr, daß Sky unbedingt weitere Ideen umsetzen sollte!
Ideen für spezielle Parkplätze gibt es zuhauf: “Oma und Opa” (Nähe Eingang), “Hartz IV-Empfänger” (weiter weg wegen eingeschränkter Kaufkraft), “Führerscheinneulinge” (Doppelparkplatz), “Araber und so” (Parkplatz mit Röntgengerät – zur Beruhigung nervöser Kunden), “Rechtsextreme” (direkt neben dem Mülleimer) und so weiter. Das vorhandene Schild muss allerdings auch noch ergänzt werden um: ”Großeltern mit Enkel”, “Alleinerziehende und Geschiedene mit Sorgerecht” und und und.
Schöne neue Einkaufswelt! So wird nicht nur der Einkauf zum Erlebnis, sondern schon das Vorspiel des Einparkens. Wir freuen uns auf neue Parkideen!

Da fallen hier noch vor vier Tagen (# 485) dumme Sprüche zum Grünschmuck ums Rathaus herum – und nun kommt Klarheit ins Thema. Wie bekannt, müssen Beamte sich komisch krankenversichern, damit es wirtschaftlich für sie tragbar ist. Sie gehen zur Privaten Krankenversicherung, bekommen aber nur 50% erstattet, die andere Hälfte nennt sich Beihilfe, die der Dienstherr zahlen muss. Gekürzt nach diversen Rechtsänderungen … versteht sich.
So ist’s – und was jetzt kommt sind Gerüchte: Um weiter einsparen zu können hat man heimlich Saatgut um die Rathäuser herum ausgestreut. Heilkräuter will man ernten, um künftig die Beamten zu homöopathisch orientierten Selbstversorgern zu machen. Die Arbeitszeit der Beamten hat man wohl daher bereits im Vorwege von ehemals 38,5 Std. auf 41 erhöht. Und da heutzutage kaum was undenkbar erscheint, will ich hier jetzt nichts von einer albernen Lüge hinzuschreiben …. oder lesen! (Foto: A. Radajkin)
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