Der Lornsenplatz in Itzehoe ist ein ganz normaler Platz: Kleinere und größere Häuser, Grünzeug und mittendrin viel Raum = Platz – wie heute üblich überwiegend zum Parken. Ein normaler Platz, wenn da nicht ein fast unübersehbarer Stein mit der Aufschrift “BERLIN” stünde. Warum? Dieser Stein erinnert an den Jahre nach dem 2. Weltkrieg errichteten Nachbau des Brandenburger Tores am Lornsenplatz. Der Nachbau stand dort zu Zeiten des “Kalten Krieges“. Wie an dem kleinen Schild “3 geteilt … niemals” zu erkennen, konnte man sich in jenen Jahren mit einem Landabtritt jenseits der Oder-Neiße Linie nicht abfinden. Als hätte Deutschland weder den Krieg begonnen noch verloren! Irgendwann, als man endlich die Blödsinnigkeit dieses obskuren Bauwerkes erkannte, wude es beseitigt.
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“Tippelei”, so nennen die zünftig reisenden Wandergesellen und -Gesellinnen selbst Ihre traditionelle Wanderschaft im Handwerk. “Auf der Walz” gilt den meisten als Unwort, “Tippelbrüder” sind etwas anderes und wer eine schwäbische Töpferin als “Hamburger Zimmermann” anspricht, darf kaum auf eine freundliche Antwort hoffen – so nachzulesen auf tippelei.de! Die Zwei auf dem Foto wissen auf jeden Fall, wo es lang geht: Immer geradeaus und in diesem Fall durch Itzehoe. Proviant im Gepäck und ein wenig im körpereigenem Endlager – da kann nix schief gehen. Kommt gut dort an, wo Ihr ankommen wollt!

Wurde zuletzt noch die Qualität dieses Winters angezweifelt, beweist der Winter unverhofft, dass es ihn doch noch gibt – Schneetreiben herrscht in der Stadt! (Foto: 21.01. / 23 Uhr, Edendorf)
An in der Renovierung befindlichen Häusern der Colonia Estate, verwaltet von der CURANIS, hängen unübersehbar Protesttransparente mit der Aussage “ARBEIT GELEISTET – KEIN LOHN – SCHANDE!”. Bauarbeiter sah man zum Zeitpunkt der Aufnahme keine. Was also konkreter Hintergrund des Protestes ist ,kann derzeit noch nicht gesagt werden. Ein Telefonat mit CURANIS heute verlief bis jetzt ergebnislos, da der Zuständige für das Objekt in Itzehoe nicht erreichbar war. Um Rückruf wurde gebeten … Danach wird dieser Text ergänzt werden! Siehe unten! (Foto-Überbringer: Holger)


Ergänzung 22.01.2008: Rückruf der Fa. Curanis
Nach einem ausführlichen Gespräch mit einem kompetenten Vertreter der Fa. Curanis muss festgestellt werden, dass der Baustopp bei den Arbeiten an der Wohnanlage in Edendorf nicht mit Subventionen zusammenhängt. Diese bestehen ausschließlich in Zinsvergünstigungen, also nicht in irgendwelchen öffentlichen Zahlungen. Vielmehr gibt es Unstimmigkeiten zwischen Auftraggeber Curanis und ausführenden Firmen. Seitens Curanis und dem Hersteller des Dämmsystems wurde eine mangelhafte Werksausführung festgestellt, bei dessen Fortführung die gewünschte Energieeinsparung gefährdet wäre.
Momentan ist aufgrund solcher Vertragsstreitigkeiten ein Rechtsstreit anhängig. Ausstehende Lohnzahlungen können also nur ein Verschulden der diese beschäftigenden Unternehmen bzw. Subunternehmen sein. Curanis hat Verträge mit Firmen, nicht mit von diesen beschäftigten Personen. Es besteht die Möglichkeit, dass die Anbringung von Transparenten von Firmen selbst initiiert wurden.